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12.01.2012

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Titel verteidigt

FC Croatia zeigt in der Halle sein Können und hat das nötige Glück

Der Frankfurter Fußball-Kreisoberligist FC Croatia gewann erneut das Hallenturnier des FV Hausen.

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Ein Grund zum Feiern: Der FC Croatia verteidigte seinen Titel beim Hausener Hallenturnier. Foto: Ehresmann

Frankfurt. Allerdings war ein Neunmeterschießen notwendig, ehe die Spieler des Aufsteigers jubeln konnten. Nach torlosen zwölf Minuten gegen den klassentieferen VfR Bockenheim erzielte schließlich Robert Brezni das entscheidende. Zuvor hatte es in dem schnellen und ausgeglichenen Finale für beide Teams etliche Torchancen gegeben, doch weder die Bockenheimer Carsten Cziemer, Murat Özbek und Norman Syed noch auf der Gegenseite Tin Livajic und Pero Vidovic konnten zumindest die besten davon nutzen.

13.01.2012

Der FC Croatia konnte neben dem Wanderpokal noch 200 Euro Siegprämie mit nach Hause nehmen, für Bockenheim gab es immerhin noch 100 Euro für die Mannschaftskasse. 75 beziehungsweise 50 Euro bekamen die Mannschaften des kleinen Finales. Zudem erhielten die vier besten Teams noch Sachpreise von Karstadt sports im Nordwestzentrum.

Vor den gut gefüllten Rängen der Sporthalle der Ernst-Reuter-Schule in der Nordweststadt qualifizierte sich Bockenheim durch ein 3:2 (0:0) nach Neunmeterschießen gegen das Team des Gastgebers. Einen möglichen Sieg des Kreisoberliga-Spitzenreiters hatte vorher Sertan Aktunc vergeben, der ebenso wie der Bockenheimer Gülhan Köz bei einer Doppelchance scheiterte. Im zweiten Semifinale taten sich die Kroaten schwer gegen A-Listen SV Bonames. Der FC Croatia begann zwar verhalten, Vidovic nutzte dann aber nach einem Alleingang die erste Tormöglichkeit des Favoriten zur Entscheidung. Der Bonameser Rachid El Ghazouani verpasste in der letzten Sekunde der Partie den Ausgleich.

Im darauffolgenden Spiel um Platz drei fehlten den Bonamesern gegen Hausen dann Kraft und Konzentration. Die Gastgeber hatten beim 5:1 daher leichtes Spiel. Mustafa Görgülü (2), Haben Tesfamicael, Raschid Painda und Tobias Neugebauer trafen, für den Ehrentreffer sorgte Andre Schmutzler.

Türkgücü scheidet aus

Die vorausgegangenen Gruppenspiele verliefen überwiegend erwartungsgemäß, nur das Ausscheiden von Türkgücü, dem einzigen Kreisoberligisten in Gruppe A, überraschte. Die Türken hatten als Drittplatzierte mit neun Punkten das Nachsehen gegenüber Bonames (11) und Bockenheim (10). Danach folgen noch die B-Ligisten Gehörlosen TSV (5), Frankfurter Berg (4) und Spvgg. Kickers 16, die sich mit nur einem Punkt zufriedengeben musste. Nach der kurzfristigen Ab-sage der SG Harheim spielten in Gruppe B nur noch fünf Teams um den Einzug ins Halbfinale. Erster wurde Hausen (9) vor dem FC Croatia, dem sieben Punkte fürs Weiterkommen reichten. Der SV Mosaik (4 Punkte/Kreisliga A), der FSV Steinbach (4/Kreisoberliga Hochtaunus) und B-Ligist SV Sachsenhausen (3) hatten das Nachsehen. (ehr)

 


Grüner Rasen statt rote Erde

Ortsbeirat 2 und VfR Bockenheim wollen einen Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage West

Seit Jahren wünschen sich die Kicker des VfR Bockenheim einen Kunstrasenplatz für die Bezirkssportanlage West. Nun hat der Ortsbeirat 2 angeregt, eine Arbeitsgruppe zu gründen, damit die Sanierung endlich vorankommt.

Von Julia Rösch

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"Seht her, hier müssen wir spielen!" Marcus Schmidt vom VfR Bockenheim kennt die Verletzungsgefahr auf dem Hartplatz und wünscht sich dringend einen Kunstrasenplatz. Foto: Rüffer

Der Traum von Marcus Schmidt ist grün. Der zweite Vorsitzende des Vereins für Rasenspiele (VfR) 1955 Bockenheim steht am Rand des Hartplatzes der Bezirkssportanlage West und weist mit trauriger Geste auf die rote Erde. "Hier veranstalten wir die meisten Fußballturniere", sagt er. "Aber wer schon einmal auf einem Hartplatz gespielt hat, der weiß: Es gibt Angenehmeres. Stürze sind hier ziemlich schmerzhaft." Deswegen hegen er und die anderen Mitglieder des Vorstandes schon lange einen Wunsch: Sie möchten möglichst bald auf Kunstrasen dem Ball hinterher jagen.

Dieses Anliegens hat sich der Ortsbeirat 2 (Bockenheim, Kuhwald, Westend) bereits im vergangen Jahr zu Herzen genommen. Just am Nikolaustag 2011 führte der Vereinsvorstand einige Fraktionsmitglieder, Vertreter des Grünflächenamtes und einen Referenten von Sportdezernent Markus Frank (CDU) über die Sportanlage an der Ginnheimer Landstraße, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

"Anlage aufwerten"

"Wir waren uns einig, dass man die gesamte Bezirkssportanlage aufwerten muss", fasst Ortsvorsteher Axel Kaufmann (CDU) die Eindrücke zusammen. "Deswegen haben wir schon bei der Begehung den städtischen Vertretern den Vorschlag gemacht, gemeinsam mit den Vereinen und den zuständigen Ämtern eine Arbeitsgruppe zu bilden. So können Vorschläge von allen Beteiligten in die Pläne für eine Neugestaltung einfließen."

Den entsprechenden Antrag hat der Ortsbeirat in seiner vergangenen Sitzung verabschiedet. Nun liegt es am Magistrat, zuzustimmen, eine Gruppe zusammenzustellen und ein erstes Treffen anzuregen.

Kaufmann ist optimistisch gestimmt: Die Vertreter der Stadt waren schon im Dezember angetan von der Idee. "Wir stehen solchen Plänen offen gegenüber", sagt auch Marcus Benthien, der im Sportamt für den Betrieb und die Unterhaltung von Sportanlagen zuständig ist. "Es gibt ein Sanierungsprogramm für solche Anlagen. Allerdings haben wir 55 Stück im Stadtgebiet – da ist es unmöglich, einzelne zu bevorteilen."

Der VfR-Vorstand um den Vorsitzenden Uwe Haubrichs drückt dennoch die Daumen, in absehbarer Zeit auf weichem Untergrund zu spielen. "Für uns ist das wirklich die beste Lösung", bekräftigt Marcus Schmidt. "Im Gegensatz zu echtem Rasen reagiert Kunstrasen nicht so empfindlich auf extreme Wetterbedingungen. Er hält länger und ist vor allem nicht sehr pflegeintensiv: Echten Rasen muss man regelmäßig nachsäen, neue Linien ziehen." Das wissen die Sportsfreunde aus Erfahrung: Auf der Bezirkssportanlage gibt es noch einen kleineren Naturrasenplatz, auf dem die Kindergruppen kicken. Der muss im Sommer für Wartungsarbeiten gesperrt werden. Keine schöne Zeit für den Nachwuchs: Sie dürfen wegen der Verletzungsgefahr nicht auf dem Hartplatz spielen. Und von einem neuen Fußballplatz würden nicht nur die Sportler des VfR profitieren, sondern auch der SV Eritrea, der die Anlage ebenfalls benutzt.

Der Kunstrasenplatz ist aber nicht das einzige Anliegen, das die Sportler in der Arbeitsgruppe vorbringen möchten: Sie wünschen sich eine Umzäunung für die gesamte Anlage. "Manchmal treiben sich Leute außerhalb der Trainingszeiten auf dem Platz herum. Das muss nicht sein", findet Schmidt.

Alte Eiche muss weichen

Und auch die große alte Eiche neben dem Vereinshaus wird wohl weichen müssen. Ihre kräftigen Wurzeln haben sich unter das Haus geschoben und den Weg zu einer Stolperfalle gemacht. "Hier sind schon einige gestürzt – auch Kinder", berichtet Schmidt und lässt noch einmal den Blick über die rote Erde des Hartplatzes schweifen. Gern würde er hier Rasenspiele sehen – ganz so, wie es der Vereinsname verspricht.

13.01.2012

Griesheim muss erneut zur SG 28

 

Am 4. Dezember hatte Schiedsrichter D’India (SV Neuhof) das Fußballspiel zwischen der SG 28 und der DJK Schwarz-Weiss Griesheim in der Kreisliga A Frankfurt Südost nach 75 Minuten abgebrochen. Er hatte sich von einem Spieler bedroht gefühlt. Nun muss die Partie aber am 26. Februar (14.30 Uhr) wiederholt werden. Nach Meinung des Kreissportgerichtes hätte der Unparteiische die Partie zu Ende bringen können. rst

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