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VFR Bockenheim II – TSG Nieder-Erlenbach II 0:5 (0:1)

Erste Lehrstunde für den VFR

Der VFR, mit großen Ambitionen in diese Saison gestartet, bekommt von der TSG Nieder-Erlenbach gleich am zweiten Spieltag die Grenzen seiner Möglichkeiten gezeigt.

Der große Unterschied zwischen den „Großen“ der Reserve-Runde und dem VFR war und ist die Einstellung. Zwar konnte der VFR die erste Halbzeit offen gestalten und gerade in den ersten 30 Minuten durchaus gefallen, aber schon beim 0:1 zeigte sich die herausragende Schwäche dieser Mannschaft. Ein lang ausgeführter Freistoß von Sommerlad erreichte nicht den anvisierten M. Schmidt sondern führte zu einem Abstoß für die TSG. Anstatt diese Situation sofort abzuhaken und sich auf die Defensivposition zu begeben, um den Abstoß der TSG abzufangen, führten einige Spieler erst eine Diskussion darüber dass sich niemand richtig anbietet. Die TSG unterdessen führte seinen Abstoß unbehelligt und unbeachtet von den diskutierenden Spieler aus, spielte schnell nach vorne und kam so zum ersten Tor.
Bei zwei starken Mannschaften entscheiden meist Kleinigkeiten und kurze Unkonzentriertheiten das Spiel. Eine Erkenntnis die sich noch nicht bei allen Spielern des VFR durchgesetzt hat.
In der zweiten Halbzeit löste sich die Defensive des VFR kontinuierlich auf und die TSG kam zu immer mehr Torchancen. Am Ende war das 0:5 gerechtfertigt


VFR Bockenheim II – SW Griesheim II 4:0 (2:0)

Der VFR kann auch Still

Der VFR hatte gegen den Tabellenletzten SW Griesheim, der nur neun Spieler aufbieten konnte, leichtes Spiel. Bereits nach drei Minuten gelang Orhan mit einem satten Schuss in den linken Winkel das 1:0. In der Folgezeit vergab der VFR die Möglichkeit sein Torverhältnis wesentlich zu verbessern. Zu selten nutzte der VFR die Breite des Feldes und versuchte sein Glück durch die Mitte. Dennoch ergaben sich immer wieder Chancen und (T)Orhan gelang noch in der ersten Halbzeit das 2:0. In der zweiten Halbzeit konnte der VFR sich noch etliche Chancen erarbeiten, ging jedoch zu sorglos damit um. Tobias Lipser gelang mit einem schönen Kopfball das 3:0 und Markus Schmitt versenkte einen, an Macksud verursachten Elfmeter, in den rechten Torwinkel.
Hätte der VFR das Spiel konsequent in die Breite gezogen und sich etwas schlauer angestellt, dann wäre es wohl zweistellig ausgegangen.
Nach den letzten Spielen, in denen der VFR durch Meckern untereinander und vor allem gegen den Schiedsrichter, negativ aufgefallen war und sich damit selbst schwächte, war die Ruhe und Stille in diesem Spiel eine Wohltat für alle Spieler, Zuschauer und den Schiedsrichter.

TSG 51 II – VFR Bockenheim II 1:4

Der VFR trifft auf wenig Gegenwehr

In den ersten 10 Minuten der Partie konnte die TSG 51 noch gut mithalten, danach übernahm der VFR immer mehr das Spiel und kam im weiterem verlauf zu unzähligen Chancen. Ein sehr schöner Pass von Yasim, der in der ersten Halbzeit eine sehr starke Leistung zeigte, fand in Tobias einen dankbaren Verwerter zum 0:1. Der VFR ließ es etwas an Tempo und Spielwitz vermissen, zeigte aber in den ersten 60 Minuten eine ruhige und solide Vorstellung.
Die weiteren Tore in dieser nun sehr einseitigen Partie erzielten Benny „Legat“ (2) und Bora.
In den letzten 30 Minuten raubte sich der VFR selbst die Konzentration durch mehrmaliges Gemecker weniger Spieler (auffällig ist: es sind immer die gleichen Spieler die der Mannschaft durch ihr Gemecker und der damit entstehenden Unruhe Schaden zufügen). Dennoch hätte das Ergebnis höher ausfallen können. Allein Pietro hätte 4-5 Tore erzielen können und hat sich nach diesem Spiel den Namen: Du-Ri Pietro verdient. Insgesamt gab es auf Seiten des VFR zu viele Dribblings und der Ball wurde zu lange geführt. Wie es richtig geht zeigte beispielsweise Ahmet Sekic: Position halten, Mund halten, kämpfen und den Ball spielen. Das Gegentor zum 1:4 war unbedeutend für das Spiel und es scheint als hätten die Spieler des VFR der TSG 51 den Ehrentreffer gegönnt.
An diesem Tag hätten alle zufrieden sein können, wäre die gute Laune nicht durch das unnötige und unverständliche Meckern von wenigen Spielern beschädigt worden.

VFR Bockenheim II – SV Mosaik II 5:1 (2:0)

Ein schöner Tag

Der VFR zeigte sich zu Beginn der Partie Konzentriert und erzielte durch (T)Orhan nach neun Minuten das 1:0. Danach begingen die Spieler des VFR einen schon oft gemachten Fehler: Der Ball wurde zu lange gehalten und es wurde zu wenig über die Außenpositionen gespielt. Dennoch blieb es ein sehr einseitiges Spiel zu Gunsten des VFR und das 2:0 durch Macksud war die logische Folge der dauernden Bemühungen der Bockenheimer. In der zweiten Halbzeit zeigte Macksud, dass sich Einsatz lohnt, als er einen schon im Aus gesehenen Ball rasant erlief und seine anschließende Hereingabe nur noch von einem Spieler des SV Mosaik ins eigene Tor zum 3:0 für den VFR „geklärt“ werden konnte. Ein Weitschuss Brachte den SV Mosaik auf 3:1 heran und die Bockenheimer für ein paar Minuten unter Druck. Zu groß aber war die Überlegenheit des VFR, als das es in diesem Spiel hätte „eng“ werden können.
Das 4:1 durch Halil, überlegt ins Eck geschossen, und das 5:1 durch Ahmet, mit einem gefühlvollen Heber, waren nur noch zwei genutzte Chancen von etlichen. Macksud hätte sich mit seinen Möglichkeiten an die Spitze der Torjägerliste schießen können und bekam umgehenden von den zufriedenen Zuschauern den Namen: Macksitidis verpasst.
Insgesamt zeigte der VFR eine ruhige in sich geschlossene Mannschaft und präsentierte seinen Verein hervorragend. Abgerundet wurde dieser schöne Tag durch das fantastische 5:0 der ersten Mannschaft.

TSG Niederrad II - VFR Bockenheim II 2-2 (0-1)

Glückliche Trauer

Der VFR beim Zweitplatzierten aus Niederrad zu Gast zeigte eine fantastische Moral, Kampfgeist und das diese Mannschaft zu unrecht im Mittelfeld der Tabelle steht. Bereits nach 10 Minuten musste Tobias Lipser wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Der VFR ließ sich von diesem ersten Schicksalsschlag nicht beeindrucken und zeigte in der 18 Minute wie man gekonnt Fußball spielt. Einen Pass von Yasin verarbeitete Macksud im Strafraum der Niederräder, behielt die Übersicht und spielte (T)Orhan Mustergültig an. Dieser erzielte mit einem platzierten Schuss die 1-0 Führung für den VFR. In der Folgezeit schwächte sich der VFR mit mehreren Abspielfehlern selbst, kam aber nie in die Gefahr das Spiel aus der Hand zu geben. Yasin hätte noch vor der Pause das 2-0 machen und damit wohl auch das Spiel entscheiden können. In der zweiten Halbzeit stellte das Schicksal die Bockenheimer mit zwei weiteren Schlägen vor erschwerten Bedingungen. Zum einen musste Niko, der starke Libero des VFR verletzt ausgewechselt werden und zum zweiten dezimierte der Schiedsrichter die Bockenheimer mit einer ungerechtfertigten Gelb-Roten Karte gegen M. Schmidt. Den anschließenden Freistoß verwandelten die Niederräder mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Torwinkel zum 1-1. Der VFR zeigte nun Moral und kämpfte. Dennoch gelang Niederrad das 2-1 und fast wäre die Entscheidung gefallen als nur noch der Pfosten das 3-1 verhinderte. Der VFR gab sich aber nicht auf und hielt das Spiel bis zum Schluss durch seinen enormen Kampfgeist offen. Allen voran R.Klippstein (manche behaupten er hätte 170% seiner Zweikämpfe gewonnen) und Bora (unglaublich welchen Einsatz der Junge zeigte). Und so erzielte der VFR kurz vor Ende der Partie noch das verdiente 2-2. T. Schmidt erkämpfte sich mit hohem Einsatz den Ball an der Mittellinie, schaute kurz und spielte (T)Orhan Mustergültig an. (T)Orhan durch diesen Traumpass allein vor dem Torwart, überlegt bei derartigen Chancen nicht lange und vollstreckte zum Ausgleich. Ohne die freundliche Unterstützung des Schiedsrichters wäre in diesem Spiel für Niederrad nicht mehr als eine Niederlage drin gewesen.
 

 

VFR Bockenheim II - Bonames/Berkehrsheim II 2-3 (1-2)

VFR schlägt Bockenheim

Die Bockenheimer gingen in dieses Spiel wie in den letzten Spielen auch: mit Selbstvertrauen und Siegeswillen. Zwar bereitete der Rasenplatz den Spielern große Probleme und öfters gingen Bälle verloren, weil den Spielern auf den rutschigen Rasen der Halt fehlte, aber davon ließen sich die Bockenheimer zunächst nicht beeinflussen. Folgerichtig erzielte M. Schmidt nach sehr schönem Zuspiel von A. Sekic das 1-0 für die Gastgeber. Scheinbar galt diese Führung jedoch als Signal für einige Spieler mit dem Spiel und dem Schiedsrichter nicht mehr zufrieden zu sein und so zeigten die Bockenheimer wie sich eine Mannschaft gegen eine bescheiden agierende Gastmannschaft aus Bonames/Berkehrsheim selbst schlagen kann. Zugegeben, etliche Entscheidungen des schwachen Schiedsrichters waren unverständlich. Warum ein Spieler der Gastmannschaft den Bockenheimer R. Klippstein an der Torauslinie, nachdem der Ball bereits im aus und nicht mehr spielbar war, abgrätschen darf ohne dafür eine Verwarnung zu bekommen bleibt ein Geheimnis des Fingerspitzengefühls des Schiedsrichters. Genauso bleibt es ein Geheimnis warum der Schiedsrichter nie das Halten und Stoßen der Gästespieler als Foul sah. Nun konzentrierten sich die Bockenheimer zunehmend nicht mehr auf Ihr Spiel sondern auf Ihre Unzufriedenheit mit dem Schiedsrichter und den Platzverhältnissen. Das 1-1 und 1-2 waren das Ergebnis dieser Unkonzentriertheit und steigerte sich als Macksud Abedinov kurz vor der Halbzeit Glück hatte als er nur Gelb wegen Meckern bekam. In der zweiten Halbzeit konnte Benny Legat mit einem platzierten Schuss vom Strafraum das 2-2 erzielen. In den anschließenden Minuten hätten die Bockenheimer leicht die Führung erzielen und dieses Spiel doch noch zu Ihren Gunsten entscheiden können. So aber gelang der Gastmannschaft das 2-3 und damit der Sieg.

Bleiben folgende Erkenntnisse:
1. Auf nassen Rasenplatz sollte man nicht mit Tausendfüssler spielen.
2. Die eigenen Mitspieler sollte man nicht mit ungerechtfertigtem Anbrüllen demotivieren. Sondern diese motivierend unterstützen.
3. Ist man seinem Gegner überlegen, dann sollte man sich nicht durch Entscheidungen des Schiedsrichters aus der Bahn werfen lassen und einfach weiter spielen.
 

SG Harheim II - VFR Bockenheim II 1-1 (1-0)

Bockenheim kämpft und spielt überzeugend

Die Bockenheimer gingen konzentriert in das Spiel beim Zweiten der Reserverunde.
Zwar konnte sich der VFR keine Torchance in der ersten Halbzeit erspielen, dennoch stimmte der Mannschaftsgeist und die Entschlossenheit in der Verteidigung. Die Harheimer liebevoll als Bauern deklariert, waren in den Zweikämpfen robuster und zielstrebiger, kamen ihrerseits nur zur einer richtigen Torchance und nutzen diese eiskalt zum 1-0 Pausenstand aus. In der zweiten Halbzeit übernahm der VFR die Initiative und kam zu mehreren guten Einschussmöglichkeiten. (T)Orhan gelang mit einem Freistoss der verdiente 1-1 Ausgleich. Spätestens mit der zweiten Halbzeit rückte sich der schwache Schiedsrichter selbst in den Mittelpunkt des Geschehens, als er begann bei jedem Foulspiel der Bockenheimer (wenn es denn überhaupt ein Foul war) Gelb zu zeigen. So durfte Lany etwa 30 Minuten vor Ende der Partie mit Gelb-Rot vorzeitig duschen gehen und der VFR mit 10 Mann das Spiel zu Ende führen. Wer nun meinte der VFR würde zurückstecken sah sich geirrt. Einhellig hieß es: Dann halt mit 10 gegen 12. Und genau diese Einstellung brachte den Bockenheimer, obgleich in Unterzahl, mehrere Möglichkeiten das Spiel zu ihren Gunsten zu Entscheiden. Leider blieben diese ungenutzt, verdient hätte es der VFR allemal gehabt. Kurz vor Ende konnte Musti im Tor mit einer Glanzparade das 1-1 gerade noch halten, als der Schiedsrichter ein klares Abseitsspiel der Harheimer als solches nicht erkannte oder nicht erkennen wollte. Im Gegenzug verpasste Benny Legat mit einem fulminanten Volleyschuss nur um Zentimeter den verdienten Siegtreffer.
 

VFR Bockenheim II - Kickers 16 II 2-2 (1-0)

Schwach ist stark genug für den VFR

Der VFR in der ersten Halbzeit in allen Belangen den sehr schwachen Gästen von Kickers 16 überlegen, spielte einen gepflegten Fußball und kam zu etlichen guten Tormöglichkeiten. Der VFR ging mit diesen Chancen zu leichtsinnig um und so konnte lediglich Emrah mit einem Abstauber den 1-0 Pausenstand erzielen. In der zweiten Halbzeit setzte der VFR zu Beginn sein Spiel fort und konnte, wieder durch Emrah, das 2-0 erzielen. Nach der Auswechslung von Emrah (für ihn kam Babu) kippte das Spiel. Kickers 16 kam zum 2-1 Anschlusstreffer und das Mittelfeld der Bockenheimer verweigerte zunehmend seine Defensivaufgaben. Nun häuften sich die ungenauen Abspiele und dadurch die Ballverluste. Babu ließ jeglichen Einsatz vermissen und wurde in der 80 Minute für den kämpfenden Schahin ausgewechselt. Der eigentlich defensiv gestellte Mittelfeldspieler Yasim ließ zu Ende des Spiels ebenfalls jegliches Interesse an der Defensive vermissen und so kam Kickers 16 in der 88 Minute durch einen Konter zum 2-2. Wenn der VFR kurz vor Ende des Spieles 2-1 gegen einen sehr schwachen Gegner führt und dann ausgekontert wird, dann versteht der Bockenheimer Fan die Welt (oder besser die Mannschaft) nicht mehr.
 

SG 28/SV Gutleut - VFR Bockenheim II 0-3 (0-2)

Das erste zu Null

Der VFR von Beginn an bemüht seine Angriffe durch Kombinationsfußball nach vorne zu tragen dominierte das Spiel dank seiner geschlossen kämpferischen Einstellung in allen Mannschaftsteilen. Das 1-0 durch Emrah war der verdiente Lohn für das engagierte Spiel der Bockenheimer. Diesem folgte bis zur Halbzeit das 2-0 durch einen platzierten Weitschuss von Silvano. Insgesamt hätte der VFR, wie schon so oft, mehr über die Außenpositionen spielen müssen. Gerade über rechts war der lauffreudige und einsatzstarke Bora oft in freier Position, wurde aber zu oft übersehen. Das 2-0 war bis 20 Minuten vor Ende der Partie recht schmeichelhaft für SG28/ SV Gutleut. Nun gönnte sich der VFR eine zehn Minuten dauernde Verschnaufpause in deren Verlauf der 2-1 Anschlusstreffer hätte fallen können. Aber der erstmals in dieser Saison eingesetzte A. Ochs lebte den von Julius Caesar (um 100 - 44 v. Chr.) bekannt gewordenen Satz: Vini, Vidi, Vici (Ich kam, sah, siegte) und hielt konsequent seinen Kasten sauber und damit das erste zu Null in dieser Spielzeit. Markus Schmidt erzielte in der 80 Minute den verdienten Endstand.
 

VFR Bockenheim II - FC Pena Gallega de Ffm II 3-1 (1-0)

Gute Besserung Abedinov

Der VFR von der ersten Minute Herr im eigenen Haus gewinnt verdient gegen den Tabellenletzten, obgleich sich Pena Gallega stärker als erwartet zeigte. Die Bockenheimer wachsen immer mehr zu einer Mannschaft heran, bei der kämpferischer Einsatz eine Selbstverständlichkeit ist. Der VFR versuchte immer wieder sich durch gemeinschaftliche Angriffsaktionen Torchancen zu erspielen, Einzelaktionen beschränkten sich auf wenige Szenen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ansehnliches Spiel mit einem überlegenen VFR, welches mit einem Tor der Marke Weltklasse von Tobias Lipser zum 1-0 belohnt wurde.
In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Etwa 30 Minuten vor Ende der Partie stürzte der eingewechselte Macksud Abedinov, nach einem Zusammenprall mit dem Torhüter von Pena Gallega so unglücklich, dass er sich drei Rippen anbrach. Alle Bockenheimer wünschen Macks eine schnelle Genesung. Von diesem Punkt an ist das Spiel ausgeglichener. Dennoch lassen die Bockenheimer zunächst keine Torchance für Pena Gallega zu. Markus Schmidt, als Stürmer einer der lauffreudigsten Spieler an diesem Tag, gelingt das 2-0. Damit war das Spiel eigentlich entschieden. Aber nur eigentlich! Denn wie in den letzten Spielen lässt die Konzentration nach dem 2-0 beim VFR erheblich nach und die Sorglosigkeit hält Einzug. So musste der ansonsten arbeitslose Torwart Alexander de Ochs, an seinem Geburtstag das 2-1 hinnehmen. Kurz vor Ende der Partie startet der gute Libero, Niko Simos, einen Solo-Lauf über das gesamte Spielfeld, behält allein vor dem Torwart die Übersicht und spielt den Ball zum freien Markus Schmidt, welcher zum 3-1 vollstreckt.
 

FC Maroc II - VFR Bockenheim II 0 - 5 (0 - 2)

Maroc führt den Stockschlag im Fußball ein.

Der VFR derzeit in guter Form, beginnt beim FC Maroc dominant und zielstrebig. Bereits in der zweiten Minute die erste Möglichkeit mit einem Kopfball von Lipser, der allerdings das Gehäuse verfehlt. In der vierten Minute erzielt Ahmet Sekic mit einem gezielten Schuss das 0-1. Scheinbar bekam der Schiedsrichter bei diesem einseitigen Spielverlauf nicht genügend Aufmerksamkeit und so übernahm er langsam aber sicher selbst die Gestaltung des Spiels. Fast jeder Angriff der Bockenheimer war nun Abseits und fast jeder Einwurf falsch. Das Nachtreten eines Spielers vom FC Maroc (NR.7) gegen Halil, eine klare Tätlichkeit, hätte mit ARot@ geahndet werden müssen. Bei diesem Schiedsrichter konnte der VFR sich glücklich schätzen, dass es wenigstens einen Freistoß gab. Auf der anderen Seite zeigte sich der Schiedsrichter sehr großzügig beim verteilen von Verwarnungen. Das Spiel der Bockenheimer nun nicht mehr flüssig und zwingend, dennoch gelingt Tobias Lipser noch vor der Halbzeit das 0-2. In der zweiten Halbzeit macht der Schiedsrichter weiter wo er in der ersten aufgehört hat und schickt Halil mit Gelb-Rot vom Platz. Warum? Das weiß bis heute niemand. Halil nun außer sich vor Zorn, wegen dieser Ungerechtigkeit, tritt auf dem Weg in die Kabine einen Mülleimer um. Sofort umringen Zuschauer des FC Maroc den jungen Spieler der Bockenheimer, als hätten sie nur auf eine Gelegenheit gewartet um zu randalieren. Und nun passiert das Unglaubliche: Ein Zuschauer des FC Maroc entreist dem fast achtzig jährigen Präsidenten des VFR Bockenheim seinen Spazierstock und schlägt diesen mit solcher Wucht auf den Kopf von Halil, dass der Spazierstock zerbricht und der Griff über den gesamten Mob fliegt. Selbstverständlich wurde nach diesem Angriff die Polizei gerufen und eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgegeben. Halil wurde ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Der Stockschläger wurde zwischenzeitlich vom Linienrichter des FC Maroc aufgefordert schnellstens zu verschwinden und siehe da, niemand kannte den Namen dieses feigen und hinterhältigen Menschen. Das Spiel wurde fortgesetzt und dem VFR gelang trotz Unterzahl durch Bora das 0-3 und das 0-4. Nun bekam R.Klippstein die Gelb-Rote Karte und Bockenheim war nur noch zu neunt. Dennoch gelang Yasim das verdiente 0-5. Den Spielern beider Mannschaften gehört großes Lob ausgesprochen, führten sie das Spiel trotz dieser skandalösen Ereignissen fair und sportlich zu Ende. Der Klassenleiter wurde bereits informiert und das Ganze wird für den FC Maroc ein Nachspiel haben.
 

FV Saz-Rock II – VFR Bockenheim II   6-1  (6-1)

Der gleiche Schiri wie gegen Maroc und schon hat Bockenheim kein Bock

Die Spieler des VFR trauten ihren Augen nicht als sie sahen, dass der gleiche Schiedsrichter wie die Woche zuvor beim FC Maroc die Partie leiten wird. Beim schnellen 0-1 durch Ahmet Sekic zeigte der „Unparteiische“ sofort welchen Einfluss ein Selbstdarsteller auf ein Spiel nehmen kann und erkannte das Tor wegen angeblichen Handspiel ab. Die Bockenheimer in ihrer Vorahnung bestätigt, dass mit diesem „Mann“ kein ordentliches und gerechtes Spiel möglich ist, resignierten von nun an. Dies offenbarte sich beim 1-0 für Saz-Rock, als T.Schmidt halbherzig zum Kopfball ging und den Ball ins eigene Tor verlängerte. Der VFR nun völlig von der Rolle musste kurt danach das 2-0 hinnehmen. Diesem folgte der Anschlusstreffer von Emrah und kurzzeitig blühte etwas Hoffnung auf. Jedoch nur für kurze Zeit, da die Bockenheimer Hintermannschaft Saz-Rock ein Geschenk nach dem anderen machte. So fielen noch vor der Halbzeit vier weitere Tore für Saz-Rock. In der zweiten Halbzeit konnte der eingewechselte Sebastin Ochs überzeugen und verhalf den Bockenheimer zu mehr Stabilität in der Defensive. Einzig der Schiedsrichter sorgte noch für Heiterkeit unter den Anwesenden, als er acht Minuten nachspielen ließ und sich deshalb ein zwei Minuten dauerndes Streitgespräch mit dem Schiedsrichter der 1. Mannschaft leistete. Es gab keinen Anlass überhaupt nachspielen zu lassen, aber dieser Selbstdarsteller genoss sichtlich die daraus resultierende Aufmerksamkeit. 


VFR Bockenheim II – SC 63 Eckenheim/Bornheim    3 – 0  

Nicht mehr als ein Trainingsspiel

Der VFR hatte mehr Schwierigkeiten mit den Platzverhältnissen als mit den zu Beginn der Partie lediglich mit neun Spielern angetretenen Gästen. Die Bockenheimer konnten sich mehrere Chancen erspielen und erzielten durch Tobias Lipser das 1-0, just in dem Moment als die Gäste zwei weitere Spieler auf das Spielfeld schicken wollten. Von da an verlor der VFR etwas von seiner Dominanz und ließ binnen zwei Minuten drei Chancen der Gäste zu. Musti reagierte reflexartig und demonstrierte eindrucksvoll welch ein fantastischer Torwart in ihm steckt. Das war es dann auch schon gewesen von den Gästen, zu Aufmerksam stand nun die Hintermannschaft des VFR. Tobias Lipser, der mit der eingebauten Torgarantie,  gelang noch das 2-0 mit einem satten Schuss ins kurze Eck. Das 3-0 erzielte Minrath. Insgesamt war es für den VFR ein nettes Trainingsspiel gegen eine faire Mannschaft aus Eckenheim.


TSG Nieder-Erlenbach II – VFR Bockenheim II   3 – 4   (2 - 0)

Erst Pfui dann Hui

Dank der Lethargie des VFR dominiert die TSG das Spiel in der ersten Hälfte nach Belieben und führt verdient zur Halbzeit mit 2-0. Der Sturm ohne Durchschlagskraft, das Mittelfeld ohne Konzept und Kampfgeist und die Abwehr im Winterschlaf, stellen für die TSG kein großes Hindernis dar. Nach 45 Minuten konnte der VFR froh sein „nur“ mit zwei Toren ins Hintertreffen geraten zu sein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit glaubte wohl niemand der Anwesenden an ein Unentschieden oder gar an einen Sieg für den VFR, zu deutlich war das Leistungsgefälle der beiden Mannschaften. Wie Phönix aus der Asche war der VFR in der zweiten Halbzeit wieder da und sicherte sich in packenden und dramatischen 45 Minuten den am Ende glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg. Uwe Hering brachte den VFR mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 2-1 heran. Der VFR wurde nun immer stärker, drückte vehement auf den Ausgleich. Tobias Lipser gelang nach einem technisch anspruchsvollen Doppelpass mit Ahmet Sekic das 2-2. Der VFR kämpferisch und entschlossen in den Zweikämpfen wollte nun unbedingt den Sieg, vergaß dabei aber die Abwehrarbeit konsequent auszuüben. Die TSG konnte diese Schwäche nutzen und ging mit 3-2 in Führung. Hätte Musti bei einem Alleingang eines Nider-Erlenbacher nicht glänzend reagiert und den Ball gerade noch zur Ecke gelängt, wäre das Spiel wohl entschieden gewesen. So aber trug der VFR einen Angriff nach den anderen vor das Tor der Nieder-Erlenbacher und abermals Tobias Lipser, sie erinnern sich: der mit der eingebauten Torgarantie, gelang mit einem schönen Heber das 3-3. Nach einem tollen und willensstarken Einsatz von Emrah und dem uneigennützigen Abspiel im Strafraum konnte Minrath in der Schlusssekunde den 4-3 Siegtreffer für den VFR erzielen.

R.Minrath.

 

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