|
Germania Ginnheim II - VFR Bockenheim II 3:4 (2-2) vom 17.09.2006
Hurra, der erste Sieg ist da!
Die Gäste aus Bockenheim nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Saison mit neuem System. Erstmals agierte der VFR mit einer modernen 4-4-2 Aufstellung und setzte diese gekonnt um. Der Tabellenzweite aus Ginnheim entpuppte sich als schwerer und fairer Gegner. Bockenheim überlegen, konnte durch den starken Halil mit einem platzierten Fernschuss mit 1-0 in Führung gehen. Die Freude darüber währte jedoch nicht lange, als der Ball nach einem Brechschlag zwischen einem ginnheimer Stürmer und dem bockenheimer Torwart unglücklich zum 1-1 ins Tor kullerte. Davon unbeeindruckt spielte der VFR weiter attraktiven Fussball und ging durch Ahmed mit 2-1 in Führung. Nach einem langen Ball konnte sich Torwart Minrath nicht entscheiden, ob er raus soll oder nicht und wurde mit einem Heber für seine Tatenlosigkeit zum 2-2 bestraft. Folgerichtig wurde er durch den starken Marc Maier ersetzt. In der zweiten Halbzeit gelang Ginnheim nach einer Standardsituation, durch einen unhaltbaren Kopfball, das überraschende 3-2. Nach einem unglaublichen Solo von Emrah (am ersten vorbei, am zweiten und dritten vorbei, wieder am zweiten vorbei, am vierten Gegenspieler vorbei) und einem überlegten Zuspiel, konnte Lanie zum 3-3 vollstrecken. Wieder Lanie brachte den VFR nach einer Ecke mit einem Kopfball mit 4-3 in Führung und damit auf die Siegesstrasse. Lanie und Michael hatten kurz vor Ende Wadenkrämpfe, hielten aber bis zum Schluss durch. Der gesamten Mannschaft gehört ein grosses Lob für ihren unermüdlichen Einsatz ausgesprochen. Mit Michael und Til feierten zwei junge Spieler ihren gelungenen Einsatz beim VFR.
VFR Bockenheim II – FC Maroc II 4-3 (2-1) vom 24.09.2006
Bockenheim macht sich das Leben selbst schwer
War die 1.Halbzeit noch ausgeglichen, hätte der VFR in der 2.Halbzeit Tore am laufenden Band erzielen können.Es war dem engagiert auftretenden und sehr stark spielenden Emrah vorbehalten den Torreigen an diesem Tag zu starten. Nach einem sensationellen Angriff des VFR, in dessen Verlauf Emrah nach einem schönen Doppelpass mit Ahmed die Defensive des FC Maroc mustergültig überwinden konnte, den mitgelaufenen Halil überlegt anspielte, dessen Schuss der Torwart nur abklatschen konnte, war es Emrah, der den Abpraller locker zum 1-0 ins Tor beförderte. Die neu formierte Viererkette des VFR zeigte einige Abstimmungsprobleme, die der FC Maroc mit dem 1-1 bestrafte. Praktisch mit dem Pausenpfiff verwandelte Lanie einen an Mario Federico, der unsere tolle Homepage betreibt, verursachten Elfmeter eiskalt und unhaltbar in den rechten Torwinkel. In der 2. Halbzeit der VFR wieder klassisch mit Libero und zwei Manndeckern. Nach einem Abspiel von Mario mit der Hacke gelingt Ahmed Sekic das 3-1. Lanie, Mario und Babu hätten für den VFR locker einen höheren Vorsprung herausschiessen können, doch vergaben sie die 100 % Torchancen zu leichtfertig. So konnte der FC Maroc zwischenzeitlich das 3-2 und 3-3 erzielen. Ahmed erzielte mit einem überlegten Schuss den 4-3 Siegtreffer. Musti in der 1. Halbzeit im Tor, feierte ein gelungenes Come-back. Mit Emrah, Ahmed und Halil stellte der VFR drei herausragende Akteure.
FV Hausen II – VFR Bockenheim II 1–3 (0-2) vom 01.10.2006
Bockenheim langsam wieder auf Kurs
Der VFR holt sich mit seiner besten Saisonleistung den dritten Sieg in Folge und verbessert sich auf Platz 5. Schon beim Aufwärmen wurde die konzentrierte Vorgehensweise des VFR deutlich, welche sich im Spiel wieder zeigte. In der 1. Halbzeit gab es noch einige Abstimmungsprobleme, die der FV Hausen jedoch nicht nutzen konnte. Die Viererkette in der Abwehr und im Mittelfeld ruhig, lauf- und spielfreudig. Der VFR mit guten Chancen konnte einen von Jalal getretenen Eckball durch Mario verwerten. Das Zustandekommen des Eckballs symbolisiert die Einstellung dieser Mannschaft. Marcus Schmidt setzte im Strafraum des FV Hausen konsequent nach und zwang damit einen Abwehrspieler der Hausener den Ball ins Toraus zu spielen, was letztendlich erst das Tor ermöglichte. Der VFR nun dominierend. Nach einem Traumpass von Pablo stand Emrah allein vor dem Torwart der Hausener, scheiterte mit einem fulminanten Schuss, jedoch den Abpraller liess sich Mario nicht nehmen und erhöhte auf 0-2.
In der 2. Halbzeit konnte Pablo mit einem sehenswerten Treffer das 0-3 erzielen und damit das Spiel entscheiden. Der VFR gewinnt dieses Spiel verdient und hätte aufgrund seiner Chancen den Sieg deutlicher gestalten können. Die Viererketten werden von Spiel zu Spiel in der Defensive aufmerksamer und in der Offensive agiler. Das gesamte Auftreten der Mannschaft und jedes einzelnen Spielers war vorbildlich.
VFR Bockenheim II – SV Bonames /Berkersheim II 7–0 (3–0) vom 08.10.2006
Die Unglaublichen
Nach diesem Spiel herrschte Freude pur in Bockenheim. Dabei war es nicht die Höhe, sondern das Zustandekommen des Sieges, das Auftreten der Mannschaft als solches, welche die Anwesenden freudig schockierte. Mit einer bis dato nicht gekannten Konzentration, Systemtreue, Lauffreude, das Spielgeschehen antizipierend, mannschaftliche Geschlossenheit und letztlich einer unglaublichen Spielfreude präsentierte sich der VFR und steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche nochmals. Die Abwehr mit Til, Holger, Kevin, Michael; das Mittelfeld mit Halil, Lani, Ahmed, Pablo und der Sturm mit Emrah und Mario demonstrierten von Beginn an ihren Siegeswillen. Die Bockenheimer ließen in der gesamten Spielzeit lediglich zwei Torchancen für die junge und gute Mannschaft von Bonames /Berkersheim zu. Auf der anderen Seite erspielten sich die Bockenheimer etliche Großchancen, von denen Sie „lediglich“ sieben nutzen konnten. War das Spiel in der 1. Halbzeit von Angriffen des VFR als Mannschaft geprägt, bei denen das Abspiel vorrangiges Ziel war, verdribbelten sich die Bockenheimer in der 2. Halbzeit ein ums andere Mal. Die 3-0 Pausenführung schossen Mario, Halil und Ahmed heraus. In der 2. Halbzeit konnten Orhan, Emrah, Mario und wieder Emrah auf 7-0 erhöhen. Die eingewechselten Orhan, Markus und Babu gliederten sich sofort in die gute Leistung der Mannschaft ein. Was die Bockenheimer, gerade in den ersten 30 Minuten zeigten, war unglaublich, unglaublich gut.
TSG Nieder-Erlenbach II – VFR Bockenheim II 1-2 (1-1)
Der VFR ist wieder WER!
Wenn der Klassenprimus nach 5 Siegen auf die derzeit beste Mannschaft mit 4 Siegen in Folge trifft, erwartet der Zuschauer ein Fussballspektakel. Zumindest diese Erwartung wurde nicht zur Gänze erfüllt, war das Spiel doch von beidseitigen Respekt geprägt. Der VFR nicht so angriffslustig wie in den vergangenen Partien, dennoch das Spielgeschehen bestimment. Folgerichtig das 1-0 für den VFR durch einen Flugkopfball von (T)Orhan, nach dem Halil die wohl härteste Flanke der Fussballgeschichte geschlagen hatte. Der VFR nun zu passiv, muss nach einem kapitalen Fehler von Marc das überraschende 1-1 hinnehmen. Auf der anderen Seite zeichnet sich Marc aus, als er bei einen zu kurz gespielten Rückpass Hals und Kragen riskiert. Der VFR durch den Gegentreffer geschockt, so dass bis zur Halbzeit nur noch eine erwähnenswerte Aktion zu verzeichnen ist. Mario wird im Strafraum der Nieder-Erlenbacher gefoult, jedoch verweigert der Schiedsrichter den fälligen Strafstoss. In der 2. Halbzeit gelingt es dem VFR in den ersten 10.Minuten nicht sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, danach wird der VFR besser. Das 2-1 durch Lani, nach zuspiel von Mario, aufgrund der besseren Spielanlage nicht unverdient. Als Babu allein auf das Tor der Nieder-Erlenbacher laufend für die Entscheidung sorgen kann, wird er durch ein Foulspiel von den Beinen geholt. In dieser Szene vergass der Schiedsrichter dem Nieder-Erlenbacher die Rote-Karte zu zeigen. Als kurz darauf der Nieder-Erlenbacher Spieler mit der Nummer 6 wiederholt ein Foul beging, bekam er vom Schiedsrichter zwar seine zweite Gelbe-Karte, die daraus resultierende Gelb-Rote-Karte jedoch nicht. In der gesamten zweiten Hälfte hatten die Nierder-Erlenbacher nur eine gute Torchance, diese allerdings kurz vor Ende der Partie. Der VFR in dieser Situation mit Glück. Mario vergibt mit dem Schlusspfiff das mögliche 3-1. Der VFR nun mit einem gefestigten dritten Platz, hat nächste Woche die Möglichkeit, zumindest den zweiten Tabellenplatz zu erobern.
VFR Bockenheim II – SV Mosaik II 5-2 (1-1)
Tapfer gekämpft Mosaik
Der SV Mosaik zeigte in der ersten Halbzeit eine kämpferisch starke Leistung und überraschte damit den unkonzentrierten Gastgeber. Der VFR oft mit Dribblings, „langen Bällen“ und unmotivierten Fernschüssen, kann mit seiner Leistung gegen den Tabellenletzten nicht zufrieden sein. Nach einem im eigenen Strafraum zu kurz gespielten Rückpass von Klippstein gelingt den bis dahin harmlosen Mosaiken die 1:0-Führung. Der VFR dadurch weder geschockt noch wach gerüttelt, spielt weiter seinen „Stiefel“ runter. Nach einem langen Pass von Herrn Eckerl gelingt (T)Orhan wenigstens der 1:1-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit zeigt sich der SV Mosaik konditionell überfordert, weshalb der VFR mühelos sein Spieltempo erhöhen und das Spiel für sich entscheiden kann. Das 2:1 durch ein Eigentor und das 3:1 durch Babu, als eine von ihm geschlagene Flanke den direkten Weg ins Tor findet, entspringen mehr dem Zufall als gezielt vorgetragenen Angriffen. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel eigentlich entschieden, aber halt nur eigentlich. Ein Einwechselspieler des SV Mosaik spazierte locker an drei Spielern des VFR vorbei und konnte durch einen Fernschuss, hoch in die Mitte des Tores, auf 3:2 verkürzen. Wenige Minuten später kollidierte ein weiterer Fernschuss des SV Mosaik mit dem rechten Pfosten des Bockenheimer Tores und fast hätte 3:3 gestanden. Anschliessend kontrollierte der VFR das Geschehen wieder souverän und stellte durch (T)Orhan und Babu (per Kopf) den 5:2 Endstand her. Der VFR Bockenheim nun mit 6 Siegen aus den letzten 6 Spielen.
VFR Bockenheim II – FV Saz-Rock II 10-0 (5-0)
We love to entertain you
Was der VFR zurzeit seinen Zuschauern präsentiert geht über ein normales Fußballspiel hinaus. Vielmehr handelt es sich um eine Selbstinszenierung, in deren Verlauf Fußball zelebriert wird. Schon das Erscheinungsbild vor dem eigentlichen Spiel suggeriert dem Beobachter, beim VFR handelt es sich um die wahrscheinlich professionellste Amateurmannschaft in Frankfurt, Hessen und der Welt. Bei einem 10-0 Schützenfest jedes Tor einzeln wieder zu geben würde den Rahmen dieses Artikels maßlos überschreiten, doch welches der sehenswerten Treffer soll als Beispiel für die Leichtigkeit des Seins beim VFR herhalten? Etwa das 1-0, als die Abwehrspieler von Saz-Rock respektvoll einen Korridor für Ahmed öffneten, das 3-0 durch ein Solo von Pablo, das 4-0 durch Markus M. mit einem 35m Freistoß, das 7-0 durch den linken Aussenverteidiger Tobi oder das 9-0 durch Babu, dem drei Zuspiele mit der Hacke voraus ging. Oder etwa eins der fünf Treffer von (T)Orhan? Welchen Spieler soll man von solch einer koordinierten Mannschaft hervorheben? Ronny, Sebastian, Michael, Marc, Lani, Halil, Torsten oder Mario, die alle ohne Torerfolg blieben, aber durch ihre Leistung maßgeblich an der Präsentation und dem zweistelligen Ergebnis beteiligt waren. Oder vielleicht Marcus S., der wie Torsten (kam dennoch kurz vor Spielende), ob der guten Leistung der Mannschaft auf seinen Einsatz verzichtete und stattdessen einsam seine Runden, für die Verbesserung seiner Grundlagenausdauer drehte? Das der VFR bei diesem Ergebnis in allen Belangen überlegen war bedarf keiner Erwähnung. Die Bockenheimer nun mit 35:10 Toren und 7 Siegen aus den letzten 7 Spielen.
VFR Bockenheim II – FV Eschersheim 09 II 0-0 (0-0)
Tabellenführung verdribbelt
Während Eschersheim sich mit dem torlosen Unentschieden zufrieden zeigte, haderte der VFR mit sich, seinen vergebenen Chancen und vor allem mit den nicht erspielten Torchancen.Der VFR wieder mit einer neu formierten Viererkette in der Abwehr und diesmal ohne Halil (hat sich in die Erste gespielt) im Mittelfeld. Dennoch der VFR die spielstärkere Mannschaft, in der ersten Halbzeit mit wenigen aber hochkarätigen Möglichkeiten. (T)Orhan hätte in zwei Szenen die Führung für den VFR erzielen können, scheiterte aber an dem sehr starken Schlussmann der Eschersheimer. In der zweiten Halbzeit erhöht der VFR das Tempo, verliert aber Zusehens die Ordnung. Bei der einzig wirklich guten Chance der Gäste, ermöglicht durch das kollektive Träumen der Bockenheimer, war es Marc im Tor, der mit zwei „Reflexen“ den möglichen Rückstand verhindern konnte. Der VFR mit fortlaufender Spieldauer die dominierende Mannschaft mit einigen guten Torchancen, aber im Abschluss zu schwach. Gerade in den letzten zehn Minuten boten sich für den VFR etliche Konterchancen, die aber durch das egoistische Verhalten einiger Spieler im Ansatz zunichte gemacht wurden. Wäre in dieser Phase des Spiels der Ball konsequent abgespielt worden, wäre der VFR als Sieger vom Platz gegangen. So aber wurden die Konter durch verlorene Dribblings frühzeitig beendet (warum ein Spieler versucht an drei bis fünf Gegenspieler vorbei zu dribbeln und dies mehrmals, kann er seinen Mannschaftskollegen selbst erklären). Gute Besserung wünscht der VFR Viktor Ivanisevic, der sich am Oberschenkel verletzte und ausgewechselt werden musste. Der VFR Bockenheim durch dieses Unentschieden nicht Tabellenführer, sondern auf dem dritten Platz.
FV Saz-Rock II – VFR Bockenheim II 3-6 (2-2)
Tabellenführung ausgebaut.
Der VFR baut mit diesem Sieg seinen Vorsprung auf den zweiten Platz auf drei Punkte aus, da Nieder-Erlenbach eine unerwartete Niederlage hinnehmen muss (dadurch vier Punkte Rückstand) und somit die siegreichen Eschersheimer nun der direkte Verfolger des VFR sind. Das Spiel auf niedrigen, jedoch vom Quasseln her auf höchstem Niveau. Der VFR und Saz-Rock produzieren in der ersten und am Ende der zweiten Halbzeit verbalen Müll am Fließband und verhindern dadurch einen reibungslosen Spielfluss. Das Spiel gespickt mit vielen kleinen Fouls, verursacht durch „langes“ Ballhalten und überdurchschnittlich vielen Dribblings. Dennoch gelingt es dem VFR immer wieder mannschaftlich vorgetragene Angriffe, durch gekonntes Passspiel zu zeigen. Zweimal kann Saz-Rock in Führung gehen, wobei der VFR jeweils umgehend mit dem Ausgleich antwortet. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit der VFR im Glück, als der gute Schiedsrichter ein Handspiel im eigenen Strafraum von Ahmet nicht mit einem Strafstoss belegt. Praktisch mit dem Pausenpfiff dezimiert sich Saz-Rock selbst, als einer Ihrer Spieler eine Tätlichkeit andeutet und mit Rot des Feldes verwiesen wird. In der zweiten Halbzeit Saz-Rock trotz Unterzahl die spielbestimmende Mannschaft, zunächst jedoch ohne Torchance. Dem VFR gelingt bei einem seiner Konter die 3-2 Führung, bekommt dadurch aber nicht die gewünschte Sicherheit. Nach dem 4-2 für den VFR hakt Saz-Rock das Spiel ab und dem VFR gelingen mühelos zwei weitere Treffer. Das dritte Tor von Saz-Rock ist nicht mehr als Ergebnis Korrektur. Auffälligster Spieler der Bockenheimer war Babu: Ein Tor selbst erzielt, zwei Tore vorbereitet, einen verbalen Wutausbruch gegen seinen Mannschaftskameraden Pablo produziert. Diese verbalen Ausbrüche stören die Mannschaft in der Konzentration, irritieren die eigenen Mitspieler und zerstören den mannschaftlichen Zusammenhalt. Sie sind nicht zu akzeptieren. Der VFR mit 9 Siegen und einem Unentschieden aus den letzten 10 Spielen.
VFR Bockenheim II - FC Corumspor II 4-1 (3-1)
Die vom Erfolg verfolgten.
So sehr der VFR sich auch bemüht, es gelingt Ihm nicht dem Erfolg zu entkommen. Bereits nach 10 Sekunden lagen die „Träumer“ aus Bockenheim 0-1 hinten. Dass ein Spiel mit dem Anpfiff beginnt und es erlaubt ist sofort Tore zu erzielen dürfte nun jedem Spieler des VFR bekannt sein. Seltsam nur, eigentlich wollte der VFR gleich zu Beginn der Partie richtig Druck entwickeln. Die Bockenheimer alles andere als meisterlich, versuchen wenigstens über Kampf ins Spiel zu kommen. Corumspor bleibt die gesamte 1.Halbzeit mit seinen wenigen Vorstößen gefährlich, muss jedoch den Konditionsmangel seiner Spieler mehr und mehr Tribut zollen. Der VFR bestimmt das Spiel und zeigt individuelle Überlegenheit. Noch drei Tore bis zur Halbzeit und zumindest die Hoffnung auf eine Torreiche 2.Halbzeit sorgen für gute Laune. Doch was in der 2.Halbzeit folgte, war ein einziges Trauerspiel, ein Festival der Fehlpässe und der nicht gekonnten Dribblings. Den meisten Spieler kann hierbei nicht einmal ein Vorwurf gemacht werden, der Versuch Fussball zu spielen war bei ihnen vorhanden. Allein es sollte nicht gelingen. Pablo jedoch spielte in den letzten 30 Minuten absichtlich keinen Ball mehr ab. Er dribbelte nur noch, dies jedoch ungekonnt, sodass er nur noch Ballverluste produzierte. Auf Beschwerden über dieses egoistische Verhalten reagierte er mit künstlichem Lachen und uneinsichtigen Gesten. Ob im weiteren Verlauf der Saison noch Platz für einen nicht integrierten Spieler sein wird, wird sich zeigen. Letztlich gewinnt der VFR das Spiel aufgrund seiner individuellen Überlegenheit und der Torchancen verdient. Mit etwas mehr Entschlossenheit und Übersicht hätte der VFR etliche Tore mehr erzielen und sein Torverhältnis wesentlich verbessern können. Bockenheim mit einem Unentschieden und 10 Siegen aus den letzten 11 Spielen.
VFR Bockenheim II - SG Harheim II 5-6 (3-3)
Tag der offenen Tore
Fünf Tore gegen die Mannschaft mit der besten Abwehr erzielt und dennoch verloren.Wie viele Tore benötigt der VFR für ein Unentschieden oder erst für einen Sieg?Die Bockenheimer vom Anpfiff an konzentriert, die spielbestimmende Mannschaft mit Zug zum Tor. Das 1-0 von Jalal durch einen Handelfmeter verdient.Doch schon im Gegenzug offenbarte sich die entscheidende Schwäche der Bockenheimer an diesem Tag: Fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten, fehlende Kondition und ein Torwart, der einen richtig schlechten Tag erwicht hat.Nach einem Klärungsversuch von Sommerlad landet der Ball bei einem „Harheimer“, der mit einem unplatzierten, halbhohen Schuss den Ausgleich erzielt. Das Spiel nun ausgeglichen. Nach einem kapitalen Fehler der Harheimer gelingt Lipser die erneute Führung.Nur wenige Minuten später erzielt Klippstein mit einem kuriosen Eigentor das 2-2. Eine Flanke in die Mitte des 5-Meterraums, etwa 1,5 Meter von der Torlinie entfernt, köpft Klippstein den Ball in die Höhe, mit einem kleinen Drall Richtung Tor. Der Bockenheimer Torwart konnte, auf dem Boden liegend, das Eindringen des Balles in den eigenen Kasten nicht mehr verhindern. Nach einer Ecke gelingt Bora das 3-2, doch auch diese Führung hält nicht lange. Eine Hereingabe bekommt Klippstein an den angelegten Arm.Der schwache und auf Zuruf reagierende Schiedsrichter sorgte mit seiner Strafstoßentscheidung für das 3-3. Kurz nach Wiederanpfiff dezimierte sich der VFR selbst, als T.Schmidt nach einer Ecke, ein Tor für die Harheimer nur mit einem Handspiel verhindern konnte und dafür die Rote-Karte sah. Der Schütze stand am Elfmeterpunkt unbehelligt von den Bockenheimern, konnte den Ball annehmen, sich vorlegen und seinen Schuss abgeben.Den anschließenden Elfmeter verwandelten die Gäste zum 3-4. Der VFR gab sich zu keinem Zeitpunkt der Partie auf und erzielte trotz Unterzahl durch einen sehenswerten Heber von Lipser das 4-4. Als den Harheimern kurz vor Ende der Partie nach einer Flanke, direkt auf den Torwart des VFR geschlagen, das 5-4 gelingt, war das Spiel eigentlich entschieden. Doch die Vergangenheit hat uns alle eins gelehrt: den VFR Bockenheim darf man niemals abschreiben.Mit einem Kopfballtor durch Minrath, nach einer Ecke des starken Jalal, egalisierten die Bockenheimer dieses Spiel.Es wäre ein gerechtes Unentschieden geworden. Zwei Minuten vor Spielende konnte Harheim jedoch noch den 6-5 Siegtreffer für sich verbuchen.
VFR Bockenheim II - FC Germania Ginnheim II 2-0 (1-0)
Titelchance gewahrt
Es war kein überragendes Spiel des Titelaspiranten aus Bockenheim, aber mit 2-0 ein Ergebnis mit dem der VFR und auch die Ginnheimer zufrieden sein können. Die Germania als Außenseiter in diesem Spiel, versucht durch eine gestärkte Defensive den Torhunger des VFR entgegen zu wirken. Und obgleich sich die Ginnheimer frühzeitig durch eine Gelb-Rote-Karte dezimieren, gelingt dieses Vorhaben. Die Bockenheimer nutzten die Breite des Feldes nicht aus und spielen vorwiegend durch die „Mitte“. Individuelle Fehler, zu wenig Tempo im Spielaufbau und fehlende Zielstrebigkeit im Torabschluss sorgen für ein knappes Ergebnis. Den Ginnheimer Torwart, der verletzt ausgewechselt werden musste, wünschen wir schnelle Genesung. Mit einem Kopfball kurz vor Ende des Spiels haben die fairen Ginnheimer ihre einzige Torchance in der gesamten Partie.Der VFR nimmt diese Hürde auf dem Weg zum Titel ohne sich verausgaben zu müssen. Beide sehenswerte Tore erzielte Mario Capitano. Bockenheim belegt mit zwei Punkten Rückstand auf Nieder-Erlenbach den 2. Tabellenplatz und wird sich in den nächsten Spielen steigern müssen.
FC Maroc II - VfR Bockenheim II 7-4 (3-0)
Lass du ihn durch, ich nehm ihn auch nicht.
Ohne Siegeswille präsentiert sich der VFR beim FC Maroc. Zweifelsohne stecken die Bockenheimer in einer hausgemachten Krise. Über eine derartige Willenslosigkeit wie am Sonntag freut sich jede Domina. Auf den „Boden mit euch“.Wuff-Wuff. Im Zweikampf schwach, im Abspiel ungenau, in der Ballannahme unsicher, in der Defensive inkonsequent, ohne ausreichende Kondition und Übersicht; das ist der derzeitige VFR. Lass du ihn durch, ich nehm ihn auch nicht, gleichermaßen gültig für den Ball und den Gegenspielern, nicht verbal aber doch sehr deutlich nonverbal kommuniziert. Während Maroc in kritischen Situationen den Ball wuchtig aus der Gefahrenzone schlägt und damit noch gefährliche Angriffe produziert, versucht der VFR alle Situationen spielerisch zu lösen und legt sich damit ein „Ei“ nach dem anderen ins eigene Nest. Bis auf ein Tor, als ein Marocaner gegen vier Bockenheimer den Kampf um den Ball gewinnt und damit einen Angriff erfolgreich abschließt, entspringen die sechs anderen Treffer des FC Maroc einsatzlosen Ballverlusten oder Eigentore des VFR. Der völlig untrainierte (T)Orhan erweist sich nach seiner Einwechselung als unverzichtbar für den VFR.Drei Tore erzielt, ein Pfostenschuss und den richtigen Einsatz gezeigt. Die Bockenheimer haben ihre sehr gute Ausgangslage im Kampf um den Titel in kurzer Zeit verspielt und müssen nun befürchten in der Tabelle weiter nach hinten zu Rutschen.
Wir gratulieren der TSG Nieder-Erlenbach schon jetzt zum Gewinn der Meisterschaft.
Oder ist das doch etwas vorschnell???
|
|